Bayerische Laufzeitung, 20. Mai 2026
Salzburg als Laufstadt in Feierlaune – Die Lauffestspiele der Mozartstadt haben viel bewegt
Salzburg hat sich in eine große Bühne des Laufsports verwandelt: Tausende Läufer:innen aus aller Welt, begeisterte Zuschauer:innen, Musik entlang der Strecke und ein Zieleinlauf mitten in der Festspielstadt prägten einen Marathonsonntag voller Emotionen. Der PUMA Salzburg Marathon, der Sparkasse Halbmarathon, der Hervis 10K_CityRun und der POWERADE StaffelMarathon führten zum sportlichen Höhepunkt einer Woche, in der Salzburg gezeigt hat, wie eindrucksvoll sich Bewegung, Kultur, Stadtleben und internationale Begegnung verbinden lassen.
Die Lauffestspiele der Mozartstadt 2026 vom 10. bis 17. Mai haben mit ihrem vielfäl-tigen Programm aus Salzburger Frauenlauf, Gravel&Park, TrackRun Festival, Stiegl Run- Jam, Altstadt GenussRun, Cup&Cino BreakfastRun, PUMA ShakeOutRun, SportMall, „OneMileForASmile“-Charity und Marathonsonntag, verbunden mit viel Musik und Kulinarik, ein breites, lebendiges Bild des modernen Laufsports gezeichnet. Der auf 12. Juni 2026 verschobene Familien- und Inklusionstag mit MiniMarathon, spark7 JuniorMarathon, Inclusion- Run by Coca-Cola und der Bunten Sportpalette wird das positive Erlebnis der vergangenen Tage weiter abrunden und den Lauffestspielen noch einen zusätzlichen emotionalen Höhepunkt schenken.
Sportliche Bilanz: starke Leistungen, große Emotionen
Nach den Hauptbewerben bei perfekten Marathonbedingungen und dem Salzburger Frau- enlauf in stimmungsvoller Atmosphäre am Freitagabend fällt die sportliche Bilanz der Lauffestspiele ausgesprochen positiv aus. Die Sieger:innen der Hauptbewerbe sorgten für starke sportliche Schlagzeilen > Eva Wutti & Lukas Hollaus im PUMA Salzburg Marathon > Theresa Birglechner & Paul Reichl im Sparkasse Halbmarathon Julia Lange & Philipp Obermüller im Hervis 10K_CityRun
Große Emotionen im Ziel
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Eva Wutti (Club RunAustria), die mit ihrem Marathon-Auftritt nicht nur den sportlichen Glanz der Veranstaltung unterstrich, sondern zugleich einen Salzburger Landesrekord erzielte und sich im Qualifikationsranking für die Europameisterschaften verbesserte. Damit setzte sie ein starkes Signal für den österreichischen Laufsport und für die Strahlkraft der Lauffestspiele als Bühne für Spitzenleistungen.
Für einen der emotionalsten Momente sorgte Lukas Hollaus (Union Salzburg Leichtathletik), dessen Sieg mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Ebenso besonders waren
die Abschiedsmomente mit Peter Herzog (Union Salzburg Leichtathletik), der dem Salzburg Marathon über viele Jahre sportliche Qualität, Glaubwürdigkeit und menschliche Größe ver- liehen hat. Salzburg hat ihm an diesem Wochenende in würdigem Rahmen Danke gesagt.
Ein besonderes Zeichen setzte auch „RunTheBattle“, das den sportlichen Teamgedanken mit sozialer Verantwortung verband und 4.000 Euro in den Charity-Topf „OneMileForASmile“ einbrachte. Ebenso unterstreicht die bereits 15. Bio-Zertifizierung des Marathons in Salzburg die besondere Qualität und Haltung dieser Veranstaltung: ein Marathon mitten in der Stadt Salzburg, der sportliche Emotion, regionale Verantwortung und nachhaltige Umsetzung glaubwürdig miteinander verbindet.
14.273 Aktive angemeldet – internationale Laufgemeinschaft in Salzburg
Insgesamt waren für die Lauffestspiele der Mozartstadt 2026 14.273 Aktive angemeldet. Diese Zahl dokumentiert eindrucksvoll, dass sich die Veranstaltung als eine der großen Lauf- und Bewegungsplattformen Österreichs etabliert hat. Teilnehmer:innen aus genau 100 Nationen sorgten für internationales Flair, ein unüberhörbares Sprachengemisch und eine enorme Freude am Laufen durch Salzburg. Diese Energie übertrug sich auf die rund 65.000 Zuschauer:innen entlang der Strecke, die den Marathonsonntag zu einem Festtag des Sports machten.
Einen wesentlichen Beitrag leisteten die zahlreichen MusicSpots und CheeringZones, die für Stimmung, Rhythmus und Gänsehautmomente sorgten. Die Stadt wurde nicht nur durch- laufen, sondern erlebt – mit Applaus, Musik, Emotion und vielen Bildern, die weit über den Veranstaltungstag hinaus wirken.
Familien- und Inklusionstag am 12. Juni: Anmeldungen wieder geöffnet
Aufgrund der Wetterlage mussten die ursprünglich für den Samstag geplanten Kinder-,Jugend- und Inklusionsbewerbe verantwortungsvoll verschoben werden. Betroffen sind der MiniMarathon, der spark7 JuniorMarathon, der InclusionRun by Coca-Cola sowie die Bunte Sportpalette. Die Anmeldungen für diese Bewerbe werden wieder geöffnet. Alle bereits angemeldeten Teilnehmer:innen, die am neuen Termin im Juni nicht starten können, werden noch in dieser Woche detailliert über die weitere Abwicklung informiert. Für die Veranstalter war diese Verschiebung eine Entscheidung im Sinne von Sicherheit, Verantwortung und Qualität. Der 12. Juni 2026 soll nun zu einem eigenen Bewegungstag für Kinder, Jugendliche, Familien und inklusive Laufgruppen werden – als positiver Abschluss einer außergewöhnlichen Lauffestspiele-Ausgabe.
Altstadt belebt – GenussMeile läuft weiter
Ein wichtiger Erfolg der vergangenen Tage war auch die Belebung der Salzburger Altstadt. Mit dem Altstadt GenussRun, der Altstadt GenussMeile und zahlreichen Begegnungen zwischen Teilnehmer:innen, Besucher:innen, Hotellerie, Gastronomie und Handel wurde sichtbar, wie gut die Lauffestspiele den sportlichen Erlebnisraum mit der Stadt verbinden. Die Altstadt GenussMeile läuft auch am heutigen MedalMonday und die ganze Woche weiter. Damit bleibt die Veranstaltung über den Marathonsonntag hinaus in der Stadt spürbar und schafft zusätzliche Frequenz, Begegnung und Aufenthaltsqualität.
Touristisch haben die Lauffestspiele der Mozartstadt erneut gezeigt, welche Bedeutung ein modernes Laufereignis für Salzburg haben kann. Internationale Teilnehmer:innen, Begleitpersonen, längere Aufenthalte, Nächtigungen, Gastronomie, Handel und Mobilität erzeugen eine hohe direkte und indirekte Wertschöpfung. Gerade die Verbindung aus Sport, Kultur, Weltkulturerbe, regionalem Genuss und emotionaler Stadtinszenierung sorgt für nachhaltige Wirkung. Viele Gäste erleben Salzburg nicht nur als Reiseziel, sondern als bewegte Bühne – und nehmen diese Erfahrung in ihre Heimatländer mit.











