Bayerische Laufzeitung, 1. Juni 2026
Warum ist Krafttraining so wichtig?
Ohne Kraft kann man nicht Laufen
Krafttraining und Ausdauersport
Ist das nicht gegenläufig? Nicht notwendigerweise. Ein gleichzeitig durchgeführtes Kraft- und Ausdauertraining kann eingeschränkte Anpassungen bringen, jedoch meist nur im absoluten Hochleistungssport!
Für den Hobbysportler sind diese Eigenschaften in der Regel zu vernachlässigen, wenn man sich an bestimmte Regeln hält. Neueste Studien zeigen, dass intensives Krafttraining nicht nur eine schöne Abwechslung ist, sondern auch die Ausdauerleistungsfähigkeit fördert und eine Prävention von Sportverletzungen zur Folge haben kann.
Doch wie kann das sein?
Das ergänzende Krafttraining kann mögliche muskuläre Dysbalancen ausgleichen und damit sowohl die Stabilität des ganzen Körpers als auch die Laufökonomie fördern. Damit hat der Körper die Möglichkeit, effizienter zu laufen, Energiereserven einzusparen und sich bei eventuellen Stürzen besser abzufangen.
Welche Regeln sollte man hier beachten?
Um möglichst gute Anpassungen in der Ausdauer beizubehalten, sollte zwischen dem Kraft- und dem Ausdauertraining eine Zeitspanne von mindestens 3 bis 12 Stunden liegen. Die Ausdauereinheiten pro Woche sollten im Verhältnis mehr sein als das Krafttraining. Hierzu könnte beispielsweise ein 3:1-Verhältnis Ausdauer- zu Krafttraining verwendet werden.










