Bayerische Laufzeitung, 5. Juli 2026
GROSSGLOCKNER MOUNTAINRUN – WAS FÜR EIN TAG .. WAS FÜR EIN WOCHENENDE!
Das Wetter meinte es auch am Sonntag gut mit dem GROSSGLOCKNER MOUNTAIN RUN, welcher heuer wieder im Rahmen des WMRA Valsir Berglauf Weltcup ausgetragen wurde. Eine von insgesamt 10 Veranstaltungen, die weltweit von China bis Amerika für Furore sorgen.
Bei strahlendem Sonnenschein erfolgte in der Früh der Startschuss in Heiligenblut. 1200 TeilnehmerInnen, was auch neuen Teilnehmerrekord bedeutet, machten sich auf die Strecke durch den Nationalpark Hohe Tauern in Richtung Kaiser-Franz-Josefs Höhe, oberhalb der Pasterze und am Fuße des höchsten Bergs Österreichs, dem Grossglockner.
Bei perfekten Lauftemperaturen bewältigten sowohl Eliteathleten wie auch Leistungs- und Hobbysportler die wunderschöne Strecke. Am schnellsten absolvierten wie auch letztes Jahr die Berggämse aus Kenia die 13 Kilometer und 1300 Höhenmeter. Als erster kam Richard ATUYA (Ken) vom Run2gether Team mit einer Zeit von 1:10.20 ins Ziel. Gefolgt vom Vorjahressieger Ephantus NJERI (Ken) mit einer Zeit von 1:12.33 und Elija KARIUKI (Ken/1:14.26).
Als siebenter und bester Österreicher kam der Osttiroler Josef BODNER mit unglaublichen 1:15.47 ins Ziel. Damit bestätigte er seine Topleistung aus dem Vorjahr. Christof HOCHENWARTER wurde elfter und damit bester Kärntner (1:17.50).
Bei den Damen siegte die Kenianerin Ruth Mwihaki GITONGA (Ken) mit einer Zeit von 1:22.29. Zweite wurde die Kenianerin Jedidah SANG (1:23.26) vor ihrer Landsfrau Gloria CHEBET (1:24.34). Fünf Italienerinnen in den top elf zeigten eine starke Mannschaftsleistungen für unser südliches Nachbarland. Zwei Engländerinnen komplettierten die Top 10. Beste Österreicherin auf Rang 14 wurde Isabell SPEER in guten 1:37:32. Beste Kärntnerin die Klagenfurterin Helene ERLACHER auf Rang 16 (1:39.48).
Auch viele prominente Läufer mischten sich in das internationale Starterfeld. Die Sportler Martin KOCH und Alex PAYER, auch seine Frau Sabine Payer-Schöffmann war als Radfahrende Zuschauerin mit dabei, sowie Roland PFEIFFENBERGER von SUZUKI, der nicht nur werbend mit der Suzuki Autoflotte die Veranstaltung unterstützte, sondern auch laufend mit dabei war. Marion JESTER und Christopher WEISS waren für die Raiffeisen vor Ort, Heiligenbluts Bürgermeister Martin LACKNER und Tourismusverantwortlicher Erhard TROJER applaudierten an der Start- und Ziellinie.
Eine zufriedene Bilanz zog Veranstalter Michi KUMMERER von MJK Sportmarketing: „ Gratulation an alle AthletInnen und ein großer Dank an Jonathan WYATT, der die Einbindung in den Berglauf Weltcup wieder ermöglichte. Dadurch ist eine weltweite Medienpräsenz garantiert und ermöglicht eine touristische Wertschöpfung von über drei Millionen Euro für die Region! Großer Dank auch an die Crew! Nur durch Teamarbeit ist so ein Erfolg möglich!“












