34.000 Starter beim Mainova Frankfurt Marathon

Rekord-Start in Frankfurt am kommenden Wochenende (Foto: Copyright Mainova Frankfurt Marathon)

Bayerische Laufzeitung, 22. Oktober 2026

34.000 Starter beim Mainova Frankfurt Marathon

Neuer Teilnehmerrekord: 19.676 Starter auf der Marathon-Strecke mit den Rahmenwettbewerben über 34.000/ Schnelle Strecke prädestiniert für tolle Ergebnisse

Strecke: Schnell, stimmungsvoll, bestzeitenverdächtig 

42,195 Kilometer durch Frankfurt, inmitten der Hochhausschluchten, über den Opernplatz, entlang des Mains bis zum Zieleinlauf in der Festhalle – in diesen Genuss kommen am 25. Oktober 19.676 Athleten. Der Run auf die Startplätze war noch nie so groß wie bei der 43. Ausgabe der Traditionsveranstaltung, schon Mitte August war das Marathonrennen ausgebucht. Im Vergleich zum Vorjahr, als es auch schon einen Teilnehmerrekord gab, gehen noch rund 3000 Läufer mehr an den Start. Insgesamt wird der Mainova Frankfurt Marathon 2026 in allen Wettbewerben mehr als 30.000 Menschen in Laufschuhen bewegen.

Die Strecke bleibt derweil, wie sie ist: schnell, stimmungsvoll, bestzeitenverdächtig. Nur 27,8 Meter beträgt der Höhenunterschied auf der Route durch Frankfurt. Ein Grund dafür, dass der Laufklassiker am Main der schnellste deutsche Marathon für Amateurläufer ist. Mit einer Durchschnittszeit aller Finisher von unter vier Stunden. Und natürlich profitieren auch die Eliteläufer davon, die Jahr für Jahr Weltklasseleistungen auf Frankfurts Asphalt abliefern. In diesem Jahr sind mit Amanal Petros, Samuel Fitwi und Richard Ringer die drei schnellsten deutschen Marathonläufer aller Zeiten gemeinsam am Start.

Der Mainova Frankfurt Marathon bietet einen besonderen Service für alle Teilnehmer und deren Begleiter, die Zuschauer und Medien: Als weltweit erster Marathon wird Frankfurt für jeden Läufer eine Zeitmessung für jeden einzelnen Kilometer anbieten. So kann das Rennen jedes Athleten live genau analysiert und hinterher präzise analysiert werden.

Der Frankfurter Kurs ist nicht nur besonders schnell, sondern auch besonders stimmungsvoll. Über 60 Musikgruppen, Moderatoren und Vereine machen den Mainova Frankfurt Marathon zum längsten Straßenfest des Jahres in der Stadt. Die meisten kommen jedes Jahr wieder und bespielen die Zuschauer am Streckenrand und ihr vorbeiziehendes Laufpublikum von ihrem Stammplatz aus.

Ein Hotspot in der Innenstadt ist beispielsweise der vier Mal belaufene Opernplatz, der in diesem Jahr von der bekannten DJane Chanty Dakota bespielt wird. An der Hauptwache, die von den Läufern zwei Mal überquert wird, ist die „HOKA Fly Zone“. An diesen Plätzen kann das Rennen jeweils via Großbildleinwand verfolgt werden, zudem gibt es Moderatoren und gastronomische Angebote. Doch das Beste kommt in Frankfurt traditionell zum Schluss: Das Highlight schlechthin für Läufer und Zuschauer ist fraglos der Einlauf über den roten Teppich in die festlich ausgeleuchtete Festhalle. Alle Zuschauer sind eingeladen, sich das emotional hochtourige Finish in Frankfurts „Gudd Stubb“ live anzusehen – natürlich kostenfrei.

Mehr Teilnehmer heißt natürlich auch: etwas vollere Straßen. In diesem Jahr haben die Organisatoren intensiv mit einem Crowd-Wissenschaftler zusammengearbeitet, um den Startablauf zu optimieren. Um mögliche Engpässe auf der Strecke zu vermeiden, wird der Start (10 bis 10.38 Uhr) in diesem Jahr erstmalig in fünf Wellen erfolgen. Ebenfalls eine Premiere: Der Staffelmarathon startet nicht mehr hinter dem großen Feld, sondern ist als eigene „Welle“ in den Start des Marathons integriert.

Aktuell gibt es reichlich (Groß-)Baustellen in Frankfurt, die zum Teil auch die Marathonstrecke betreffen, zum Beispiel auf der Bockenheimer Landstraße, Große Eschersheimer Straße, Opernplatz oder Europaallee. „Diese werden für den Marathon so zurückgebaut, dass keine Einschränkungen für das Läuferfeld zu erwarten sind“, sagen die beiden Streckenverantwortlichen Julian Winning und Jannik Trunk.

Verkehr: Alles zu den Verkehrseinschränkungen 

Vorfahrt für die Marathonläufer – das ist jährlich am letzten Oktobersonntag gelebte und gelernte Praxis in Frankfurt. Eine sportliche Großveranstaltung wie diese erfordert umfangreiche Straßensperrungen und Einschränkungen für Autofahrer.

Die Polizei (siehe angehängte Pressemitteilung) bittet darum, die Sperrungen und Beschilderungen für Umleitungen zu beachten, um die Sicherheit der Läufer nicht zu gefährden. Hinweis: Nutzer von Google Maps werden am Veranstaltungstag um alle Sperrungen herum zu ihrem Ziel geleitet.

Der Veranstalter hat am Samstag (13-18 Uhr) und am Sonntag (7.30-16.30 Uhr) ein Bürgertelefon eingerichtet für alle Fragen zu Sperrungen und Umleitungen. Es ist zu erreichen unter der Rufnummer 069 – 370 046 860.

Diverse Straßenbahn- und Buslinien werden zwischen 6.30 und 18.30 Uhr unterbrochen, umgeleitet oder eingestellt. traffiQ und RMV empfehlen (siehe anhängende Pressemitteilung), U- und S-Bahnen zu nutzen. Diese verkehren ungehindert und mitunter mit mehr Platz sowie in einem höheren Takt. Die Fahrplanauskunft unter www.rmv-  frankfurt.de oder die RMVgo-App kann man sich über alle Reisemöglichkeiten vorab informieren.

Grundsätzlich gilt am Marathontag: Die rote Flagge an einem vorausfahrenden Polizeiauto bedeutet, dass die Sperrung beginnt – in der Regel 30 Minuten vor Eintreffen des Läuferfeldes. Grün symbolisiert, dass nach der Reinigung der Straßen die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben ist. Die früheste Sperrung ab 5 Uhr betrifft die Friedrich-Ebert- Anlage stadteinwärts – rund um den Startbereich – inklusive Platz der Republik. Während des gesamten Veranstaltung bleiben die Krankenhäuser, der Flughafen und der Hauptbahnhof erreichbar.

Der Veranstalter verzeichnete in den letzten Jahren, aufgrund der breit gestreuten Informationen an die Bevölkerung und der großen Akzeptanz der Bewohner Frankfurts für das Event nur geringe Beschwerdezahlen. Das durchdachte Konzept, um die Anwohner zu informieren, wurde über die Jahre nachhaltig weiterentwickelt.

Die Anwohner an der Strecke und in den Stadtteilen, die der Marathon durchläuft, werden vor allem über Veranstaltungsplakate und Parkhinweisschilder informiert. Zudem gibt es Posteinwürfe für die Anwohner an einigen Streckenabschnitten. Auf der Website des Veranstalters sind zudem Stadtteil-Informationen bereitgestellt, die detailliert über die Verkehrseinschränkungen in einzelnen Stadtteilen informieren.