Bayerische Laufzeitung, 24. Oktober 2026
Lichtspuren in Hellbrunn: Nightrun eröffnet neues Kapitel des Salzburg Trailrunning Festivals
Neue Location, neue Strecke und eine Kulisse, wie sie wohl kaum ein anderer Nightrun bieten kann: Mit dem Nightrun startete am Freitagabend das 15. Salzburg Trailrunning Festival erstmals rund um Schloss Hellbrunn in sein großes Jubiläumswochenende.
Wo bisher die Salzburger Altstadt zur nächtlichen Bühne für hunderte Trailrunner wurde, hieß es heuer erstmals: Stirnlampen an in Hellbrunn! Und die neue Strecke hatte einiges zu bieten. Vom Schloss Hellbrunn führte der Nightrun durch das weitläufige Areal der Hellbrunner Wasserspiele und sogar durch den Afrika-Bereich des Zoo Salzburg. Schloss, Park, Wasser, Tiere und hunderte Lichtkegel schufen dabei ein völlig neues und außergewöhnliches Ambiente.
Rund 400 Läuferinnen und Läufer stellten sich bei der Premiere an der neuen Location der Herausforderung. Gleich zum Auftakt entstand damit jene besondere Mischung aus Sport, Emotion und Festivalstimmung, für die das Salzburg Trailrunning Festival seit mittlerweile 15 Jahren steht.
„Natürlich war der Wechsel nach Hellbrunn für uns ein großer Schritt. Aber schon beim ersten Nightrun zeigte sich, welches Potenzial diese Location hat. Schloss, Wasserspiele, Zoo und Trailrunning bei Nacht – das ist eine Kombination, die es so definitiv kein zweites Mal gibt. Für uns fühlt es sich an, als hätten wir hier ein neues Zuhause für unser Festival gefunden“, so die Veranstalter Josef Gruber und Wolfgang Aigner.
Grundbichler-Festspiele bei der Hellbrunn-Premiere
Auch sportlich hatte die Premiere eine besondere Geschichte zu bieten – und die trägt einen Namen: Grundbichler. Bei den Herren ließ Josef Grundbichler (AUT, Salzburg Trailrunning Festival Team) nichts anbrennen und entschied den ersten Nightrun in Hellbrunn in 22:20,07 Minuten für sich. Damit verteidigte der Salzburger seinen Vorjahressieg und darf sich nun auch als erster Nightrun-Sieger am neuen Austragungsort in die Ergebnislisten eintragen.
Und damit nicht genug: Bei den Damen machte seine Schwester Angela Grundbichler (AUT, Tri Run Kuchl) die Grundbichler-Festspiele perfekt. Nach Rang drei im Vorjahr holte sie sich diesmal in 25:43,95 Minuten den Sieg und sorgte gemeinsam mit ihrem Bruder für einen außergewöhnlichen Familien-Doppelerfolg zum Auftakt des Festivalwochenendes.











